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Salat

Marktbericht

Die Tomatenpreise sind für diese Jahreszeit ausgesprochen hoch und zeitweise fehlen auch einige Sorten. Nach Aussagen von Produzenten wird die diesjährige Ernte bis zu 20% kleiner ausfallen als im Vorjahr. Den Hummeln, die für die Bestäubung der Tomatenblüten in den Gewächshäusern eingesetzt werden, hat der kühle Sommer auch nicht gefallen. Sie sind weniger geflogen und entsprechend schlecht wurden die Blüten bestäubt, was deutlich geringere Erträge zur Folge hatte.

Die Beerensaison geht langsam zu Ende. Brombeeren ab sofort aus Holland, deutlich teurer. Beat Keller hat noch Blueberries, aber teilweise müsse wir mit Importen ergänzen. Das gleiche gilt für Himbeeren. Erdbeeren kommen immer noch in guter Qualität aus dem Thurgau.

Die Lage bei den Salaten entspannt sich weiter. Die Preise haben noch einmal etwas nachgelassen, was auch heisst, dass die Qualität wieder besser wird.

Marktbericht

Die Situation auf den Salatfeldern bleibt schwierig. Die Produzenten haben mit Fäulnis und Läusen zu kämpfen. Das Angebot hat dadurch deutlich abgenommen und entsprechend müssen wir die Preise für praktisch alle Salate aus der Ostschweiz nach oben anpassen. Wobei die Preise dadurch nicht sehr hoch sind, sondern sich nur gegenüber den voran gegangenen Tiefstpreisen wieder etwas erhohlt haben.

Bereits beginnt die Obsternte im Süden der Schweiz. Erste Birnen (Sorten Guyot und Williams) und Äpfel (Sorte Calmac) werden gepflückt. Bis die Ernte im Thurgau beginnt, vergehen noch einige Tage. Unser Produzent Jürg Stadler wird uns voraussichtlich bis Erntebeginn mit alterntigen - aber dank bester Lagertechnik immer noch knackig frischen - Gala, beliefern können. Diese Woche hat er uns die letzten Thurgauer Aprikosen geliefert. S'hät solangs hät!

Mit dem Beginn der Obsternte sind nun die Grenzen für Äpfel- und Birnenimporte wieder geschlossen. Dadurch werden einige Sorten (insbesondere Granny) einige Wochen fehlen.

Wegen ausbleibender Regenfälle in den Herkunftsländern Osteuropas ist das Angebot an Eierschwämmen massiv gesunken. Preistendenz deutlich nach oben.

Deutlich angezogen haben auch die Preise für Zitronen. Das Angebot aus der südlichen Hemisphäre mag die Nachfrage nicht zu decken. Das Preisniveau liegt deutlich über dem Vorjahr.